Tools für zielgerichtete Suchen und Recherchen auf Twitter gibt es einige – ein richtig nützliches Discovery Tool kannte ich bis anhin nicht. Zum Glück bin ich jedoch vor kurzem über den deutschen Service Tame gestolpert.

Tame analysiert die Aktivitäten aller Menschen, denen ich auf Twitter folge, und stellt mir übersichtlich zusammen, welche

  • Links
  • Hashtags
  • & Nutzer

in den letzten 24 Stunden auf Twitter am meisten zu reden gaben. Und zwar eben nicht allgemein – sondern kontextrelevant bei den Menschen, die ich interessant finde (darum folge ich ihnen ja).

Schon alleine dieser Kerndienst ist supernützlich. Was Tame jedoch zu einem exzellenten Recherche-Instrument macht, ist die Möglichkeit dasselbe für spezifische Twitter-Listen zu tun. So kann ich ganz einfach erkennen, welche Stories, Hashtags und Menschen in einem ganz spezifisch definierten Nutzerkreis am meisten zu reden geben.

Für Kommunikationsprofis, Journalisten oder anderweitig aktive Informationsarbeiter wird Tame dadurch zu einem unbezahlbaren Recherche- und Insights-Instrument.

Genauso positioniert sich das Unternehmen denn auch: Es will für diese Zielgrupen zum “Google für Twitter” werden. Es ist auf gutem Weg dazu.

Eine etwas ausführlichere Version dieses Beitrags erschien auch auf meinem persönlichen Blog.