Am 11. Dezember hat die zweite Informationsveranstaltung zum Thema „Medienwandel“ im Rahmen einer Serie von Events bei Farner stattgefunden. Infos zur ersten Ausgabe haben wir hier publiziert.

Diesmal war Veit Dengler, CEO NZZ Mediengruppe unser Gastreferent. Er lieferte im Dialog mit Markus Eisenhut spannende, offene und sehr ehrliche Einblicke in den Umgang der NZZ-Mediengruppe mit dem rasant fortschreitenden Medienwandel.

Ein solcher Dialog lebt natürlich von der Dynamik und der Interaktion im Moment. Das kann man hier nur schwer wiedergeben. Wichtige Kernaussagen haben wir während der Veranstaltung aber natürlich gleich Live via Twitter publiziert (dazu auch: Social Media für Events).

Im Folgenden ein Überblick über meine persönlichen Highlights & Key Takeaways.

Kernaussagen aus der Diskussion

Experimente!

Um erfolgreiche neue Modelle & Produkte im digitalen Wandel zu finden müssen Medien mehr experimentieren. Bei der NZZ tut man das sehr intensiv:

Basierend auf solchen Experimenten wird die NZZ Gruppe 2015 diverse neue Produkte lancieren. Welche, wollte Veit Dengler nicht verraten. Auch neue Print-Produkte könnten sinnvoll sein (Beispiel Film-Magazin Frame oder Immobilien-Beilage Residence), stellt der NZZ-CEO fest.

Realtime-Newsflow vs. „finite“ Produkte

Als eine spezielle Herausforderung aber auch eine Chance sieht Dengler das Verhältnis zwischen laufendem News-Flow und sogenannt „finiten“ News-/Informations-Produkten.

Weitere Erkenntnisse

Bei all diesen Herausforderungen ist Dengler überzeugt: Besonders starke Brands wie NZZ, Financial Times oder Die Zeit werden am Markt bestehen bleiben und sich weiterentwickeln. So freut er sich nach einem guten Jahr im Amt auf weiter spannende Aufgaben.