Die Digitalisierung hält mehr und mehr auch im Gesundheitswesen Einzug. Worin zeigt sich das, und mit welchen Anforderungen werden Spitäler hinsichtlich ihrer Kommunikation konfrontiert?

Wo früher der persönliche Kontakt im physischen Raum zwischen den Patienten und ihren Gesundheitspartnern zentral war, werden Prozesse zunehmend ins Internet verschoben. So wird unkompliziert mittels Medgate in den Apotheken direkt ein Arzt zugeschaltet, der mit dem Apotheker zusammen die Diagnose stellt und die Behandlung bespricht.

Krankenversicherer unterhalten Plattformen, auf denen für Nutzerinnen und Nutzer täglich persönliche Gesundheitstipps zu Ernährung, Bewegung und Wohlbefinden abrufbar sind. Diabetes-Patienten tauschen sich in Online-Communities direkt mit anderen Betroffenen über den Krankheitsverlauf und ihre Erfahrungen aus. Und mittels Web-Recherche nehmen wir alle immer mehr Selbstdiagnosen vor: Gemäss einer 2015 erhobenen gfs-Studie, die von H+ in Auftrag gegeben wurde, informieren sich 4 von 10 Patienten vor einen Arztbesuch im Internet.

Bund wünscht Stärkung der Gesundheitskompetenz bei der Bevölkerung

Die verstärkte digitale Vernetzung und das breite Wissen zu Gesundheitsthemen sind ganz im Interesse des Bundes. So zielt die Strategie «eHealth» auf Prozess-Optimierungen und die Sicherstellung der Vernetzung der Akteure unter dem verbesserten Einsatz von Informations- und Kommunikations-Technologien. Mit der wachsenden Digitalisierung im Gesundheitswesen entwickelt sich der «empowered patient» – dieser ist informiert und zum Handeln befähigt. Die bundesrätliche Strategie «Gesundheit 2020» fordert «die Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Selbstverantwortung der Bevölkerung, damit sich die Menschen effizienter im Gesundheitssystem bewegen können, Krankheiten besser vorbeugen und mit ihrer Gesundheit sorgsamer umgehen können.»

Spitäler müssen digital aufrüsten

Wo die Rolle der Bevölkerung durch zusätzliche im Netz abrufbare Informationen gestärkt wird, stellt die Digitalisierung insbesondere Spitäler vor weitere Herausforderungen. Denn gerade auch bei der Spital-Auswahl spielt das Internet eine entscheidende Rolle, wie die Studie «The Digital Journey to Wellness: Hospital Selection» von Google und Compete Inc. zeigt.

Nicht nur die zunehmende Komplexität der Patientenstrukturen, neue Krankheitsbilder oder ökonomische Herausforderungen (vgl. Sonntagspresse vom 12. Februar 2017) verlangen einen optimierten Einsatz aller Ressourcen. Es braucht Weiterentwicklung auf allen Ebenen – so also auch im digitalen Bereich. Um sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten, müssen sich Spitäler die Frage stellen: Wie sichtbar ist unsere Institution, sind unsere Leistungen für Patienten, die zu Themen googeln, wo wir Behandlungen anbieten? Und wie können wir uns hier gegenüber unseren Konkurrenten abheben?

Ziel eines jeden Spitals muss es also sein, seine Visibilität im Web gegenüber der Öffentlichkeit zu erhöhen und somit langfristig zusätzliche Patientinnen und Patienten für seine Angebote überzeugen zu können.

Dazu braucht es nicht nur konkrete, gut aufbereitete Inhalte und Botschaften, sondern auch gezielte, strategisch vernetzte Massnahmen im Online-Bereich. Ein auf die jeweilige Institution zugeschnittener Mix aus möglichen Massnahmen wie:

  • Website-Optimierung
  • SEO/Content Marketing
  • Google AdWords
  • Facebook, Youtube und Twitter Werbung
  • Display Ads
  • Newsletter Marketing

… wird die Institution in ihrer Zielerreichung, die Online-Visibilität Ihres Spitals zu erhöhen, unterstützen.

In den folgenden Wochen werden wir hier regelmässig über die Entwicklungen im Bereich Kommunikation im Gesundheitswesen informieren und Trends analysieren.

Interessiert an einem differenzierten Auftritt? Gerne stellen wir für Sie Ihr optimales Paket zusammen. Unsere Fachteams aus den Bereichen Digital, Marketing und Gesundheitswesen sind für Sie da.

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