Erfahrungsbericht des Farner-Praktikanten Dominic Freiermuth

Wie vielleicht einige meiner Bekannten vernommen haben, war ich Praktikant in der Farner-Filiale in Zürich. Für mich waren diese 3 Wochen sehr interessant und lehrreich, welche ich als eine gute Ergänzung und willkommene Abwechslung zur Schule empfunden habe. Am ersten Tag wurde ich vom Team MB1 (übrigens ein sehr energievolles und lustiges Team!) herzlich begrüsst und aufgenommen. Doch bevor ich das Team richtig kennenlernte, erhielt ich erste Infos über die Arbeit, den Schlüssel zur Tür, die verschiedenen Büroräumlichkeiten und natürlich bezüglich der Cafeteria – einen der Treffpunkte innerhalb der Agentur, wo sich die über zwei Etagen verteilten Mitarbeitenden treffen. Nach dem Einführungsprogramm durfte ich meinen Arbeitsplatz einrichten und konnte nach wenigen Stunden bereits meinen ersten Auftrag entgegennehmen.

Von «Artikel schreiben» bis «Zahlen jonglieren»

Mein Firmen-Götti, Severin Hohler, instruierte mich in die Welt der Kommunikation und den facettenreichen Beruf als Consultant. Ich empfand meinen ersten Auftrag, eine Bildrecherche für einen Newsletter zum Thema «Gesundheitswesen», als sehr angenehm und fand dies einen spannenden Einstieg. Nach diesem Auftrag kamen grössere Herausforderungen; ich sollte mich ins Thema «Tiefengeothermie» einlesen und einen Teil eines Newsletters mitentwerfen. Nach einer umfassenden Recherche fertigte ich einen Newsletter an, der später von Severin überarbeitet und schliesslich verarbeitet wurde. Ich kann sehr viel aus solchen Aufträgen für die Fachmittelschule entnehmen, da wir täglich mit Recherchen lernen und mit diesen den Unterricht gestalten. So kann ich die Erfahrungen, welche ich hier gesammelt habe, gut gebrauchen, um persönliche Fortschritte zu machen. Die erste Woche verging im Nu, und schon stand das Auffahrtswochenende vor der Tür.

Die ersten drei Tage waren sehr lehrreich und spannend. Ich lernte die Medienwelt und einige Kunden kennen und versuchte mich an dem Newsletter. Nach einer weiteren Bilderrecherche und einer Medienanalyse verliess ich das Team MB1 und zog weiter in die Buchhaltung. Auch wenn ich kein begnadeter Zahlenjongleur bin, konnte ich hier mitarbeiten und Arbeitsstunden, welche noch nicht eingetragen waren, im Stundenerfassungsprogramm erfassen. Ich war froh um diesen Morgen ohne allzu grosse mathematische Herausforderungen. Doch kam ich nicht ganz darum herum. Danach durfte ich mich diesem Blogbeitrag für die Farner-Webseite zuwenden – ein Rückblick auf mein Kurzpraktikum bei Farner. Ich denke, dass mir dieses Praktikum eine neue Perspektive für meinen weiteren Werdegang gab.

Nun bricht schon der letzte Tag bei Farner für mich an. In den vergangenen Tagen besuchte ich noch weitere Abteilungen des Betriebs, wie zum Beispiel den Marktbereich «Change Communication» sowie die kreative Hauptader der Agentur, den Marktbereich Werbung & Events. Abschliessend durfte ich meinen eigenen Wunsch-Event und das passende Plakat dazu gestalten. Ich empfand dies als eine gute Abwechslung zur Arbeit in der politischen Kommunikation, die ich mit Freude erledigen durfte.

Ich nehme Farner als einen sehr angenehmen, seriösen Betrieb wahr, trotz des behaglichen Arbeitsklimas, was für mich einen hohen Stellenwert besitzt. Ich bin sehr froh, dass ich hier in Zürich viele gute Erfahrungen sammeln durfte und einen kurzen Einblick in das Innenleben einer Agentur erhielt. Mein Dank geht raus an alle, die ich hier kennengelernt und mit denen ich zusammengearbeitet habe.