Erfahrungsbericht der Farner-Praktikantin Alexandra Siebert

Im September 2016 habe ich mein Praktikum in der Werbeabteilung bei Farner Consulting AG angetreten. Jetzt ist es schon Juli und mein Praktikum ist fast vorbei. Ich hatte mich nach dem Propädeutikum an der Schule für Gestaltung in Aarau ursprünglich für einen Studienplatz im Fach visuelle Kommunikation beworben, es beim ersten Versuch aber nicht geschafft, einen Studienplatz zu ergattern. Trotzdem wollte ich nicht aufgeben und mich im kommenden Jahr erneut bewerben, mit Erfolg wie sich herausstellte. Das nun entstandene Zwischenjahr wollte ich jedoch nicht einfach an mir vorbeiziehen lassen, suchte deshalb nach einem Praktikum im Bereich Grafik und wurde bei Farner fündig.

Die grösste Schwierigkeit am Anfang meines Praktikums war, mein Können einzustufen. Ich hatte bereits einige Erfahrung in der Grafik gesammelt, wusste aber nicht, ob diese für die Arbeit in der Agentur ausreichen würden. Deshalb war es in den ersten Tagen auch schwer für mein Team, mich in die Arbeiten zu integrieren und einzuschätzen, wo ich einsetzbar bin. Nach und nach konnte ich aber verschiedene kleinere Arbeiten übernehmen, und meine Kollegen wussten nach einiger Zeit, welche Aufträge sie mir anvertrauen konnten.

Selbständiges Arbeiten als vollwertiges Team-Mitglied

Insgesamt habe ich mich innerhalb weniger Wochen gut in das Team einbringen können und meinen Platz in der Abteilung gefunden. Meine ursprüngliche Angst, nur typische Praktikantenarbeiten übernehmen zu dürfen, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Ich wurde als vollwertiges Team-Mitglied einbezogen und auch als solches behandelt. Neben meinen grafischen Arbeiten durfte ich auch die Schnupperstifte betreuen, die jeweils nur einen Tag vorbeikamen, um einen Eindruck der Werbeabteilung zu erhaschen.

Das Arbeitsklima bei Farner hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Ich konnte sehr selbstständig arbeiten und hatte stets das Gefühl, dass mir vertraut wird. Vor dem Praktikum hatte ich die Befürchtung, dass mir bei jeder Arbeit ständig über die Schulter geschaut werden würde. Das traf gar nicht ein, und trotzdem hatte ich immer meine Ansprechpartner für Fragen oder Unsicherheiten. Dadurch habe ich auch vieles lernen können. Bei jedem Problem fand sich jemand, der mich anleitete, wie ich damit umgehen konnte.

Viel gelernt und Erfahrung gesammelt

Neben dem Werbe-Team hatte ich auch häufig direkten Kontakt mit Kollegen aus anderen Abteilungen. Auch hier habe ich jeweils selbstständig arbeiten können. Ich stiess mit meiner Arbeit immer auf Wertschätzung und wurde nie als eine Praktikantin, die nichts kann, abgestempelt.

Obwohl der eigentliche Plan war, direkt das Studium zu machen, bin ich froh, dieses Zwischenjahr gemacht zu haben. Ich nehme ein Jahr Arbeitserfahrung mit und durfte viel Neues lernen. Darunter sowohl Technisches und Gestalterisches, als auch der Umgang mit Kunden und Mitarbeitern. Mein Einblick in das Agenturleben bestärkt mich darin, dass ich den richtigen Weg gewählt habe.