Gestern erschien ein Beitrag mit Cordula Rieger, Mitglied der Farner-Geschäftsleitung und Leiterin der Change-Unit, in der Zeitschrift M&K (Marketing & Kommunikation) zur Frage: «Wie erreicht man seine Mitarbeitenden?»

Cordula wurde gefragt, wie die interne Kommunikation in Unternehmen heute konzipiert und realisiert werden muss, damit (1) die Führungsetage die Mitarbeitenden erreicht, (2) welche Kanäle bevorzugt benutzt werden und (3) welche Inhalte am besten ankommen. Hier sind ihre Tipps und Erfahrungen:

Interne Kommunikation muss mobiltauglich sein

IK goes mobile: Das Hauptmedium der internen Kommunikation ist in den meisten Organisationen das Intranet. Dieses wird aber mehr und mehr durch digitale Lösungen und Corporate Chats abgelöst, wodurch die Mitarbeitenden auch ausserhalb des Büros besser erreicht werden können. Zum Beispiel kommunizieren die Teams bei Globus über die Chat-App Beekeeper.

Offline-Renaissance?

Spannenderweise findet trotz der digitalen Transformation derzeit eine Offline-Renaissance statt. Zwar ereignet sich die interne Kommunikation insgesamt immer weniger offline. Aber wenn die Mitarbeitenden physisch und live kommunizieren, dann feierlich und im grossen Stil, z.B. bei Mitarbeiteranlässen, Townhall Meetings und Leadership-Konferenzen. Auch die Mitarbeiterzeitschrift bleibt beliebt. Damit zeigt sich, dass die Digitalisierung zu neuen emotionalen Formen der nicht-digitalen Kommunikation inspiriert.

Wer soll was kommunizieren?

Meistens teilen die Kommunikationsabteilungen von Organisationen die «grossen Themen», die dem Management am Herzen liegen. Dies deckt aber nicht alle Bedürfnisse der Mitarbeitenden ab. Mitarbeitende wollen nämlich vor allem Informationen, die eine klare Orientierung zur Ausrichtung des Unternehmens schaffen, und auch Informationen zu den «kleinen Themen», die sie viel unmittelbarer betreffen. Zum Themen-Mix gehört natürlich auch das je passende Storytelling, also die Fähigkeit, die Inhalte nutzerorientiert und ansprechend zu verpacken.