Erfahrungsbericht der Farner-Praktikanten Luc Heller und Thilo Kleine

Es ist 7.30 Uhr, und draussen ist es noch dunkel. Wir, Luc und Thilo, schlendern schlaftrunken ins Büro. Seit Oktober 2017 absolvieren wir ein Praktikum bei Farner und sind eigentlich wahrlich keine Frühaufsteher.

Doch für die wichtigste Aufgabe der Agentur kommen wir selbstverständlich gerne früh ins Büro: das Medien- und Umfeld-Monitoring. Denn Hand aufs Herz: Was würden unsere Consultants nur machen, wenn wir sie nicht jeden Morgen mit den wichtigsten Meldungen versorgen würden? Darum nehmen wir unsere tägliche Aufgabe ernst und durchsuchen die Medien off-und online nach relevanten Meldungen. Diese werden feinsäuberlich zusammengefasst und an die Mandatsleiter versandt. Aber zum Glück herrscht nicht an jedem Tag eine Krise und so bleibt trotzdem Zeit für den Morgenkaffee.

360 Grad: Medienmitteilungen, Stakeholder-Analysen und Pitch-Präsentationen

So uniform wie wir in den Tag starten, so vielfältig sind die restlichen Stunden unseres Praktikums bei Farner.  Ganz im Sinne des vielbesagten 360-Grad-Ansatzes bekamen wir einen sehr umfassenden Einblick in das Agenturleben.

Ein spannendes Beispiel sind Arbeiten für Farners neustes Projekt: Seit diesem Herbst wendet die Agentur ihre langjährige Erfahrung in der Kommunikation auf die Startup-Branche an. Wir Praktikanten lernten dabei zum Beispiel, wie und warum erfolgreiches Storytelling so einen grossen und positiven Einfluss auf ein Jungunternehmen haben kann.

Die Dienstleistungen, welche Farner anbietet, reichen aber darüber hinaus. Die Consultants unterstützen Startups in den Bereichen Performance Marketing und Medienarbeit bis zu Umwelt-Analysen und Investor Relations. Als Praktikanten durften wir innovative Startups und dazu passende Investoren mit hohem Potenzial ausfindig machen und bei den Pitch-Präsentationen mitwirken. Dadurch waren wir immer auf dem aktuellsten Stand der neusten Innovationen und Geschäftsideen.

Auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz

Ein anderes Beispiel sind umfassende Recherchen zum politischen Umfeld. Was zunächst nach trockener Fleissarbeit klingt, bietet spannende Einblicke: Welche politischen Vorstösse sind für den Kunden relevant? Welche Auswirkungen hat es, wenn der Interpellant von der Stellungnahme des Bundesrats nicht befriedigt ist? Wann kann man mit der Abstimmung zu einer Initiative rechnen?

Sich so intensiv mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen, gibt einen ganz speziellen Einblick in die Agenturarbeit. Es frischt das Politikwissen auf (Was ist nochmal der Weg einer Motion durch die Räte?) und macht die Theorie relevant. Die eher abstrakte Vorstellung von Public Affairs, mit der wir im Oktober gestartet sind, wurde hier ganz praktisch greifbar.

Aber auch das Zwischenmenschliche hat bei Farner am und neben dem Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert. In der Kaffeepause – und manchmal auch am Arbeitsplatz – tauschen wir uns rege über Gott und die Welt (und Farner) aus. Es herrscht eine kreative und gesellige Atmosphäre, bei der auch das Recherchieren der fadesten Themen noch Freude macht. Und nach einer tüchtigen Arbeitswoche wurde die Leistung dann auch einmal mit einem Bier am Freitagabend begossen.

Besonders hervorzuheben sei schliesslich auch, dass Luc sich – dank ausdauernder und liebevoller Unterstützung seiner Büro-Gspändli –exzellente Fähigkeiten im Footballwerfen aneignen konnte.

Würdiger Abschluss an der Weihnachtsfeier

Ein Höhepunkt war nicht zuletzt auch das Weihnachtsessen. In festlichem Rahmen liess Farner das letzte Jahr Revue passieren und kürte das innovativste Projekt. Auch wir Praktikanten nutzen den Moment, um auf unsere Zeit in der grössten Schweizer PR-Agentur zurückzublicken. Die drei Monate vergingen wie im Flug, und es verbleibt nun kaum mehr eine letzte Woche im Büro. Auf der Weihnachtsfeier haben wir daher nochmal mit unseren Praktikanten-Göttis und Büro-Gspändlis angestossen. Ihnen haben wir die spannenden Einblicke in das Agenturleben zu verdanken und den eindeutigen Beweis, dass der Büroalltag nicht eintönig sein muss. Und zu Frühaufstehern werden wir auch schon langsam …

Daher an dieser Stelle erneut: Vielen Dank für alles!

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