Vor einem halben Jahr hat Farner das Offering für die Beratung von Startups lanciert. Mittlerweile steht der Startup-Desk unter Leitung von Daniel Heller und Claudio Staub in Kontakt mit gegen 30 Startups, rund ein Dutzend sind bereits Farner-Kunden.

Die repräsentierten Businessmodelle und Branchen wie auch die damit verbundenen Kommunikationsbedürfnisse sind ein Abbild des vielfältigen Startup-Ökosystems der Schweiz. Das Bedürfnis nach Kommunikationsunterstützung zieht sich gleichermassen durch Startups aus den unterschiedlichsten Branchen wie Fintech, Healthcare, Transportwesen und Blockchain.

Die Gründer kommen in allen Phasen, mit allen möglichen Anliegen: Naming, Firmenauftritt nach aussen, Logo, Darstellung und Narrative der Equity Story oder Investor Relations. Dazu wird ein überzeugendes und konzises Pitch-Deck und ein gut dargestellter Business-Plan benötigt.

Die Vorbereitung des Markteintrittes und die Business-Lancierung bedingen klassische Medienarbeit, aber auch digitale Targeting- und Markenstrategien. Oft brauchen Startups auch klassische Marketing-Hilfsmittel wie Landing Pages, Flyer oder Community Building und Social Media Marketing.

Vorteile einer Full-Service-Agentur

Kommunikationsprobleme stellen sich den Startups in allen Phasen ihrer Existenz: Entsprechend vielfältig sind die Bedürfnisse. Zu jedem Anliegen eines Startups verfügt eine Full-Service-Agentur über die geeigneten Kompetenzen und Ressourcen. Der Startup-Desk vermittelt diese – ob im Bereiche Digital Marketing, Event Management, Web Design/Webentwicklung, Virtual Reality oder Auftritts- und Medientraining.

Auch die Initiierung von politischen Vorstössen in Bern oder in Kantonsparlamenten, Lobbying für bessere Rahmenbedingungen bei Behörden und Ämtern und Kontakte zu Business Angels oder Venture Funds gehören zum nachgefragten Dienstleistungs-Angebot.

Gefragt ist oft auch der Zugang zu Big Corporations, etwa zu Banken, Spitälern und weiteren Branchen, welche mit Venture Capital gezielt in Startups investieren wollen oder als Partner interessant für die Entwicklung von neuen Lösungen sind. Hier kann gerade eine stark vernetzte Agentur mit spezialisierten Branchen-Teams dank hunderten von Kontakten aus dem Vollen schöpfen.

Hinzu kommt die Aufgabe, prominente und fachkompetente Advisory Boards zusammen zu stellen, welche helfen, das Business-Modell zu entwickeln und wertvolle Türen öffnen.

Massgeschneidertes Business-Modell der Startup-Beratung

Je nach Finanzierungsphase – Gründung, Seed, Series-A, Series-B – ist das Abgeltungsmodell für Kommunikations-Dienstleistungen unterschiedlich.

In der Gründungsphase ist das Kapital weniger wichtig als das Wissen, und oft eben auch noch gar nicht vorhanden. Hier bezieht sich der Support für die Entwicklung des Geschäftsmodells auf den Zugang zu Investoren. Oft wird hier die Bezahlung der Leistungen mit Equity vereinbart oder die Honorare werden gestundet.

In der Seed-Phase – der Vorbereitung für den Markeintritt – wachsen die Startups zu Teams auf. Geld wird benötigt, um die ersten Gehälter zu zahlen, ein Beta-Produkt zu bauen, erste Tests durchzuführen. Hier wird die Kommunikation noch wichtiger: Gute Positionierung zwecks Rekrutierung und zwecks Beschaffung von ausreichend Kapital für den Markeintritt sind hier zentral. Die Abgeltung von Kommunikationsdienstleistungen erfolgt oft im Modell: Vereinbartes Budget mit Kostendach. Fällig wird ein Viertel des Honorars nach Leistungserbringung, der Rest ist zur nächsten Finanzierungsrunde gestundet.

Kommt es zur Phase Series-A und geht ein Geschäftsmodell live, braucht es genug Mittel zur Markteinführung. Es gilt breite Marketing- und PR-Massnahmen zu finanzieren und Strukturen aufbauen. Hier erfolgt in der Regel eine volle Abgeltung der Dienstleistungen, da die Marktlancierung in die Finanzierung eingepreist wird.

Mit Series-B und danach können weitere Finanzierungsrunden folgen. Oft sind hier hohe Beträge notwendig, um Wachstum und entsprechende Marketingmassnehmen zu finanzieren (national oder international).

Viele Schweizer Startups suchen die Skalierung ihres Geschäftsmodells vorerst den Zugang zum deutschen oder österreichischen Markt (D-A-CH). Hier ist wichtig, dass Kommunikationspartner gut vernetzt sind und Initialaufwand, der für den Eintritt in den Schweizer Markt entwickelt wurde, für den Marktzugang in den neuen Märkten fruktifiziert werden kann.

Motivierende Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit Startups ist spannend: Kurze Entscheidungswege, Co-Kreation in jeder Phase und rasche Resultate sind oft befriedigender, als die Arbeit mit etablierten Grossunternehmen, bei denen die Compliance oft eine agile und den rasanten Wandel berücksichtigende PR- und Marketing-Umsetzung erschwert. Bei Big Corporate sind von ausgeklügelter Rückversicherungsmentalität geprägte Kulturen oft der Tod jeder zeit- und marktgerechten Reaktion.

Vor allem jüngere Mitarbeiter schätzen die spannenden Einblicke in die Genese interessanter und neuer Business-Ideen. Einsätze am Samstagmorgen, mit laufender Improvisierung und Trial-and-Error-Phasen, gehören auch mit dazu. Das gemeinsame Lernen steht dabei im Vordergrund – die Verbesserung der klassischen OId Economy mit neuen Playern und Lösungen ist das motivierende Ziel bei der Startup Beratung.