In unserer Reihe über Startup-Kommunikation widmen wir uns im ersten Beitrag dem Thema: Einmal ist KeinmalAuf was kommt es bei der Kommunikation an? 

Information und Kommunikation sind eine Bringschuld

Viele Startups überschätzen das Interesse an ihrem Businessmodell. Keine noch so innovative Firma kann erwarten, dass sich in der heutigen reizüberfluteten Welt ihre Zielgruppen einfach so von sich aus um Informationen bemühen.

Zwar wird heute viel im Zusammenhang mit Businessmodellen und Geschäftsideen im Internet gesucht. Um gefunden und dann auch noch verstanden zu werden, ist es für Firmen mit neuartigen Businessideen absolut erforderlich, selbst aktiv zu kommunizieren.

Dabei müssen die Inhalte, die ein Startup via Website, Social Media oder andere digitale Kanäle streut, auf das Suchverhalten der potentiellen Kunden, Geschäftspartner oder Investoren abgestimmt sein. Professionelles SEM stellt das sicher.   

Botschaften müssen dialoghaft vermittelt und oft wiederholt werden

Auch aus kommunikativer Sicht gilt der Grundsatz: Einmal ist keinmal. Kommunikation ist letztlich Überzeugungsarbeit; sie erfolgt heute mehrheitlich dialogisch.

Kernbotschaften und Argumente müssen deshalb im Dialog ausgetauscht werden, damit sie bei den Zielgruppen ankommen und diese wiederum animieren, sie weiter zu tragen und andere zu bewegen.

Startups, über deren Businessidee nicht nur schon wiederholt die Medien berichteten, sondern über die auch begeisterte Nutzer reden, finden auch bei B2B-Partnern und Investoren eher Gehör, als solche, die ihre Idee Geldgebern und Businesspartnern nur per Powerpoint-Präsentation und Linkedin-Auftritt zu verkaufen versuchen.  

«Tue Gutes und rede darüber»

Transparenz per se ist kein Asset. In der Kommunikation wird sie erst dann zum Asset, wenn sie dem Kunden offensichtliche Vorteile bietet und z.B. dabei hilft, die Qualität von Dienstleistungen zu verbessern. Startups mit neuen digitalen Plattformen muss es gelingen, den Mehrnutzen ihres Online-Geschäftes gegenüber klassischen Modellen klar hervorzuheben.

Für den Kunden liegt der hauptsächliche Mehrwert zumeist in gegenüber herkömmlichen Lösungen massiven Kosteneinsparungen: Er erhält eine bedeutend günstigere Lösung – das waren auch die Hauptbotschaften von disruptiven Businessmodellen à la Uber oder Expedia.  

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