Influencer-Kooperationen beginnen mit einer informativen, verständlichen und motivierenden Kontaktaufnahme. Der folgende Blogpost zeigt auf, was in einer Influencer-Anfrage unbedingt vorhanden sein sollte und welche No-Go’s man um jeden Preis verhindern sollte.

Bevor man einen sogenannten Outreach überhaupt startet, sollte man sich genau überlegen, welche Ziele man mit seiner Influencer-Kampagne erreichen möchte. Mögliche Ziele können sein:

  • Awareness – die Reichweite eines Produkts/Brands bei den gewünschten Zielgruppen steigern
  • Neue Follower für den Social Account des Brands gewinnen
  • Verkäufe und Leads durch Influencer generieren

Diese Ziele können natürlich kombiniert werden. Bei jeder Influencer-Kampagne gehören Vision, Mission und Content-Marketing-Strategie des Brands zur Kampagnenstrategie, ebenfalls klare KPI’s zur Wirkungsmessung und Erfolgskontrolle.

Pseudo-personalisierte Massen-Emails – Anfang und Ende jeder Influencer-Beziehung

Langfristige Influencer-Beziehungen haben für beide Seiten, Brand und Influencer, einen klaren Mehrwert. Aus diesem Grund lohnt es sich, schon zu Beginn eine persönliche Beziehung zu den Influencern aufzubauen.

Emails mit der Anschrift: «Lieber Blogger, liebe Bloggerin XY» oder offensichtliche Massen-Emails werden von Influencern schnell als Spam eingestuft und die Anfrage wird nicht ernst genommen. Eine kleine Recherche über die Person hilft, kurze personalisierte Sätze einzubauen, und schafft von Anfang einen professionellen ersten Eindruck.

Keypoints der Zusammenarbeit klar hervorheben

Nebst einer personalisierten Anrede sollte eine Outreach-Email immer klar strukturiert sein und die  wichtigsten Keypoints der Kooperation hervorheben. Beim Outreach ist es auch sinnvoll, gleich das Media Kit des Influencers abzuholen und den Brand sowie das Ziel der Kampagne zu beschreiben. Ein kleines Intro, worum es in der Kampagne geht, gefolgt von konkreten Angaben.

Je nachdem kann bei einem Outreach erstmals ein generelles Interesse abgeholt werden. Allerdings kann auch bereits der komplette Umfang der Kampagne mit den unten genannten Keypoints offen kommuniziert werden, damit der Influencer sich gleich für oder gegen die Kooperation entscheiden kann. Solche Keypoints könnten sein:

  • Deliveries
    • Beispiel: 1 Blogpost, 2 Instagram-Posts, 7 Story Slides
  • Laufzeit
    • Beispiel: Alle Posts sind in KW 22 zu veröffentlichen
  • Budget
    • Beispiel: Für diese Kampagne haben wir ein Budget von 1’000.-
  • Accounts und Hashtags
    • Beispiel: Bitte tagge im Post den Account @wobiuz und verwende die Hashtags #wobiuz #wohnen #wohnenschweiz in der Caption
  • Werbekennzeichnung
    • Markiere deine Posts sowie Story Slides mit #anzeige am Anfang des Posts

Wichtig zu wissen ist, dass Influencer täglich mehrere Emails von Firmen, die mit ihnen kooperieren wollen, erhalten. Das Bewerben von Produkten, Teilen von Inhalten, Teilnahme an PR-Events – jeder möchte ihre Hilfe. Das Ganze am Liebsten kostenlos.

Damit Ihre Email nicht im Spam-Ordner landet, sind oben genannte Punkte von immenser Wichtigkeit. Zeigen Sie dem Influencer / der Influencerin, was Sie bieten können und warum sich eine Kooperation lohnt.

Langfristiges Influencer Marketing beginnt am Anfang

Wer mit Influencer arbeitet, sollte sich bewusst sein, dass das Beziehungsmanagement in Form von langfristigen Influencer Relations wichtiger ist als kurzfristiges Marketing. Wenn ein Influencer über einen längeren Zeitraum immer wieder über die gleiche Marke schreibt, wird aus dem Influencer ein glaubwürdiges Testimonial. Gerade deshalb ist es entscheidend, einen guten ersten Eindruck beim Anschreiben der Influencer zu hinterlassen. Wie man so schön sagt: You never get a second chance to make a first impression.

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