Reputation macht einen messbaren unternehmerischen Unterschied. Das belegen verschiedene Studien des Reputation Institute, unserem Forschungspartner: 83% der Konsumenten möchten bei einem Unternehmen mit ausgezeichneter Reputation einkaufen. Bereits bei einer «nur» durchschnittlichen Reputation sinkt der Anteil der kaufbereiten Konsumenten auf 34% und erreicht bei einer sehr schwachen Reputation nur noch 9%.

Für alle, die sich mit Reputation Management beschäftigen, empfehle ich einen vertieften Blick in Tony Langhams «Reputation Management: The Future of Corporate Communications and Public Relations». Das Buch bietet praxisorientierte Anregungen für die Beratung und die Forschung im Bereich Reputation.

Tony Langham ist ein Vordenker der Kommunikationsbranche: Er ist Chief Executive und Mitgründer der international renommierten PR-Agentur Lansons mit Sitz in London. Farner ist mit Lansons im Netzwerk Global Communication Partners – Independent Financial Specialists eng verbunden. Tony zählt gemäss Debrett’s zu den 500 einflussreichsten britischen Persönlichkeiten. Den Sammelband entwickelte er im Auftrag des britischen Branchenverbands PRCA.

Tony hat verschiedene Kommunikationsexperten eingeladen, einen Beitrag für sein Buch zu schreiben und damit verschiedene Aspekte des Reputation Managements zu beleuchten, z.B. Anthony Horowitz, Paul Holmes, Richard Edelman, Kamal Ahmed, Iain Anderson, Kasper Ulf Nielsen und Hazel Westwood. Ich erhielt ebenfalls die Möglichkeit, eine Case Study zu verfassen. Darin zeige ich auf, wie ein internationales pharmazeutisches Unternehmen mit gezielten Massnahmen sein Ansehen in der Schweiz erhöht hat.

Reputation schützt bei Krisen

Das Thema Reputation ist sehr vielseitig und gewinnt in der täglichen Beratungstätigkeit stark an Bedeutung. Weshalb sollte man sich damit überhaupt beschäftigen? Welchen Mehrwert hat Reputation Management?

54% der Stakeholder entscheiden sich im Krisenfall zu Gunsten des betroffenen Unternehmens, sofern dessen Reputation vorab noch sehr gut war («the benefit of the doubt»). War die Reputation bereits vor der Krise eher niedrig, so sinkt der Anteil der Fürsprecher im Krisenfall auf 20%.

Reputation ist Teil des Marktwerts

27% des Marktwerts eines Unternehmens sind seiner Reputation zuzurechnen – also seinem externen und internen Erwartungsmanagement vornehmlich mit kommunikativen Mitteln. Somit ist Reputation Management eine sinnvolle und gewinnbringende Investition ins Kerngeschäft. Wer seine Reputation pflegt und systematisch ausbaut, stärkt die Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Dabei gilt: Purpose before profit! Vision, Zweck und Werte eines Unternehmens entscheiden zunehmend über dessen Reputation. Wer seinen «Purpose» in allen Kontakten mit seinen Ziel- und Anspruchsgruppen erlebbar macht, differenziert sich umso nachdrücklicher von seinen Mitbewerbern.

Tony Langhams  Buch «Reputation Management: The Future of Corporate Communications and Public Relations» können Sie hier bestellen. Eine spannende Sommerlektüre für Führungskräfte und Kommunikationsprofis.