Am nationalen Zukunftstag durften wir 10 Mädchen und Jungs in die Welt der Markenkommunikation einführen. Anstatt die Schulbank zu drücken, erhielten sie in drei Programmblöcken einen vertieften Einblick in einige Teilbereiche der komplettesten Kommunikationsagentur der Schweiz.

«100% Bio, suscht chauft’s ja niemert»

Was alles zur Entwicklung einer neuen Marke gehört, lernten die Jugendlichen im ersten Themenblock. Logos wurden designt, Markennamen und Slogans getextet und Verpackungen gebastelt. So wurde beispielsweise die Schildkröte plötzlich zum Logo einer Spinatmarke. 100% bio, 100% vegan musste diese natürlich sein, «suscht chauft’s ja niemert». Nach einer Einführung ins 1×1 des Online Campaign Managements konnte der Werbenachwuchs die Zielgruppe und Werbeformen für sein Produkt bestimmen.

Weil so viel Denken grossen Hunger macht, ging es nach dem ertragreichen Vormittag in die Pizzeria. An den Tischen war es zum ersten Mal an diesem Tag plötzlich mucksmäuschenstill und eine Pizza nach der anderen verschwand von den Tellern.

Im Lab experimentieren wir mit AR, VR & Co.

Die neugewonnene Energie war auch nötig. Im Farner Lab ging es aufregend weiter. Die Kids lernten, wieso Augmented Reality, Virtual Reality & Co. den Kommunikationsalltag zurzeit auf den Kopf stellen und wie wir im Farner Lab nach kreativen Lösungen für diese Veränderung suchen. Die neuen Entwicklungen konnten sie selbst hautnah erleben: Mit VR-Brillen ausgestattet trafen die Jugendlichen auf Dinosaurier, erlebten wilde Achterbahnfahrten und konnten sich in VR-Games beweisen.

Geht die Schulreise ins Ausland oder will man doch lieber in der Schweiz bleiben?

Mit dieser Frage setzten sich die Mädchen und Jungs danach im Auftrittstraining auseinander. Die Pro- und Contra-Argumente wurden gegeneinander abgewogen und in einer Panelsituation vor laufender Kamera heiss diskutiert. Die Aufnahmen wurden dann vom hausinternen Auftrittscoach analysiert. Sollten die Mädchen und Jungs in Zukunft an einer Paneldiskussion teilnehmen oder einem Journalisten Rede und Antwort stehen müssen, sind sie nun bestens vorbereitet.

Pilze auf der Pizza, muss das sein?

Nach einer kurzen Muffin-Pause durften die frischgebackenen Kommunikationstalente den Tag nochmals Revue passieren lassen und uns ihre Rückmeldung geben. Für ein möglichst ehrliches und anonymes Resultat wurde alles auf Kärtchen geschrieben und an Pinnwände gehängt. Unser Fazit: Wenn der grösste Kritikpunkt die Funghi auf der Pizza waren, muss es wohl ein erfolgreicher Tag gewesen sein. Für uns war es das auf jeden Fall. Und wir können mit gutem Gewissen sagen: Hier kommt eine geballte Ladung Talent auf uns zu!

Grossen Dank an alle Beteiligten, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!