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Bernhard Theater Mordsfreundin

Ausgangslage

Mit «Mordsfreundin» bringt das Bernhard Theater eine rabenschwarze Komödie auf die Bühne: Auf einer Kreuzfahrt lernen Peter und Debbie die charmante Elsa kennen und laden sie aus Höflichkeit zu sich nach Hause ein. Kurz vor ihrer Ankunft stossen sie online auf den Verdacht, Elsa könnte eine Serienmörderin sein. 

Zwischen britischer Zurückhaltung und wachsender Paranoia entfaltet sich eine Geschichte voller subtiler Spannung. Die Herausforderung bestand darin, diese leise Bedrohung in eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne zu übersetzen, ohne die Pointe vorwegzunehmen.

Lösung

Die Kampagne spielt konsequent mit dem Kontrast zwischen Alltäglichkeit und potenzieller Gefahr. Unter der Leitidee «Wenn Blicke töten» werden harmlose Haushaltsgegenstände zu stillen Bedrohungen, die allein durch ihre Inszenierung eine mörderische Bedeutung erhalten.

 In einer gross angelegten OOH-Kampagne werden sie als mögliche Mordwaffen visuell zugespitzt. Ergänzt wird der Auftritt durch diverse Sonderplakate.

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Spezialplakate mit Galaxus

In Zusammenarbeit mit Galaxus werden alltägliche Haushaltsgegenstände direkt neben den Plakaten der «Mordsfreundin» gehängt. Durch diese bewusste Platzierung erhalten die Produkte einen anderen Kontext und kippen vom Harmlosen ins Verdächtige. 

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Screens und DOOH

Auf digitalen Screens blitzt in einem harmlosen Sujet, wie einem Dessert, für Sekundenbruchteile eine Giftflasche auf. Die irritierende Intervention spielt mit der Kinomythe unterschwelliger Werbung und verstärkt das psychologische Spiel der Mordsfreundin.

Mordsplakate mit zwei Seiten

Ausgewählte Plakatstellen werden doppelseitig bespielt: Vorn zeigt sich Elsa freundlich und harmlos, auf der Rückseite hält sie ein Messer hinter dem Rücken. 

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Tatort Sechseläutenplatz

Zur Premiere wird der Sechseläutenplatz selbst zur Bühne. Die Installation vor dem Eingang des Bernhard Theaters inszeniert das Stück als realen Krimi im öffentlichen Raum und verwischt spielerisch die Grenze zwischen Werbung und Theater.

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