Ausgangslage
Ob in sozialen Medien oder auf Nachrichtenseiten – Desinformationen sind überall. Und ihre Zahl nimmt wegen KI stark zu. Das ist ein Problem: Denn Desinformationen führen nicht nur zu Verwirrung und falschen Schlüssen, sondern sie zerstören auch das Vertrauen. Und ohne Vertrauen funktioniert unser Zusammenleben nicht.
Desinformationen gefährden unser Zusammenleben und die Demokratie. Mit «Facts Matter» wollen die Kantone Zürich, St. Gallen und Luzern ein Zeichen für kritisches Denken und Verantwortung setzen. Und junge Menschen, die sich täglich in einer Content-Flut bewegen, dazu fähigen, die richtigen Fragen zu stellen.
Lösung
Informationen prüfen, bevor man sie glaubt: Diese Botschaft steht im Zentrum der Kampagne «Facts Matter», die Rod Kommunikation und jim & jim gemeinsam mit den Kantonen Zürich, Luzern und St. Gallen entwickelt haben. Gezielt inszenierte Falschmeldungen sollen junge Menschen für einen kritischeren Umgang mit Medieninhalten und Social Media Content sensibilisieren.
Als Protagonist*innen der Kampagne treten die Fussballerin Sidney Schertenleib, die Musikerin Joya Marleen sowie der Journalist und Content Creator Jan Löning auf. Sie sind selbst in sozialen Medien aktiv und erleben, wie schnell sich Inhalte – auch verzerrte – verbreiten. In kurzen Videos werden überspitzte Fake News zunächst ausgespielt und anschliessend als Desinformationen entlarvt – absichtlich skurril begleitet von einem Bären und dem Claim «Lass dir keinen Bären aufbinden».
Resultat
Die Kampagne macht sichtbar, wie irreführende Inhalte entstehen, und regt dazu an, Informationen eigenständig zu hinterfragen. Auf einer Kampagnen-Landing Page finden Interessierte mehr Informationen, Mechanismen und Tools, die sie in ihrer Medienkompetenz befähigen sollen.
Ausgespielt wird «Facts Matter» auf TikTok, Instagram und YouTube und richtet sich primär an 18- bis 25-Jährige. Im Kanton St. Gallen ergänzen Plakate und Flyer in Bibliotheken die Kampagne.